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  • Gehört werden ohne gesprochen zu haben

    Gehört werden ohne gesprochen zu haben

    Manchmal finden wir unsere Stimme nicht über gesprochene Worte, sondern über Farbe, Schnipsel und Stift. In der neuen Folge von Tinte und Courage ist die Kunsttherapeutin und Schnipselartistin Melanie Mezera zu Gast – und erzählt, wie kreatives Schreiben und Gestalten uns Mut machen und Klarheit schenken.

    Melanie ist Wahlwienerin mit Waldviertler Wurzeln, Mal- und Gestaltungstherapeutin, Kunsttraumatherapeutin – und Erfinderin der „Schnipselkunst“. Sie verwandelt alte Zeitschriften in poetische Texte, leitet Workshops, schreibt Bücher und zeigt: Kreativität kann heilen, trösten und befreien. Was sie besonders auszeichnet, ist ihr Mut, neue Wege zu gehen, und ihre Leidenschaft, Sprache mit Bildern zu verbinden.

    Die fünf großen Themen im Gespräch

    In unserem Gespräch nimmt Melanie uns mit auf ihre Reise zum persönlichen Schreiben – von den ersten Tagebuchversuchen über Maltagebücher bis hin zum Freewriting und schließlich zum Schnipseln. Sie erklärt, warum gerade in der Kunst- und Traumatherapie kreative Methoden so wertvoll sind, wenn Worte nicht reichen. Besonders spannend sind ihre Einblicke ins Schnipseln als Methode: Sie erzählt, wie sie Wörter sammelt, warum sie nicht alles vorsortiert und wie der Zufall oft die besten Texte hervorbringt. Außerdem spricht sie darüber, wie Schreiben im Alltag zum Werkzeug werden kann – als Spiegel, als Proberaum oder als Entscheidungshilfe. Und nicht zuletzt teilt sie ihre Inspirationsquellen, von Gretchen Rubins Life in Five Senses bis zu Doris Dörries Leben, schreiben, atmen.

    Was Hörer:innen mitnehmen können

    Wer die Folge hört, spürt schnell, dass Schreiben Ordnung ins Gedankenchaos bringen kann. Es sind oft die kleinen, scheinbar banalen Impulse, die überraschend in die Tiefe führen. Melanie macht Lust darauf, die eigenen Wörter und Schnipsel auszuprobieren – und zeigt dabei ganz nebenbei, wie praktisch es sein kann, mit einfachen Aufbewahrungstricks zu arbeiten. Gleichzeitig betont sie, wie wichtig Selbstfürsorge ist: Manchmal ist es besser, den Stift wegzulegen und eine Pause einzulegen, statt sich zu überfordern.

    Warum reinhören?

    Diese Folge inspiriert dazu, Schreiben und Gestalten nicht als Pflichtübung zu sehen, sondern als lebendiges Werkzeug für mehr Klarheit, innere Balance und vielleicht auch ein bisschen Alltagsmagie. Melanie zeigt, dass wir alle gehört werden können – selbst dann, wenn wir gerade nicht sprechen.

    👉 Jetzt reinhören und die kreative Kraft des geborgten Wortes entdecken!🎧

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

    Hinweise zu verschiedenen Klebermöglichkeiten 😉

    In dieser Folge unterhalten wir uns auch ausführlich über wieder ablösbare Kleber. Der angesprochene „Scotch“ Klebestift ist leider nicht mehr erhältlich. Es gibt aber Alternativen.

    Melanie Mezera

    Melanie Mezera, *1978, Wahlwienerin mit Waldviertler Wurzeln. Kunsttherapeutin in freier Praxis und leidenschaftliche SchnipselARTistin. 
     
    Wenn sie die Zauberschere in die Hand nimmt, verwandelt sich der Altpapiercontainer in eine Schatztruhe. Aus ausgeschnittenen Wortfetzen- Fundstücken aus alten Büchern und Zeitschriften – gestaltet sie einzigartige Schnipseltexte. 
     
    Seit dem Erscheinen ihres Buches „Schnipseln. Die kreative Kraft des geborgten Wortes.“ baut sie ihrer Schnipselleidenschaft immer größere Bühnen: Artwork für das Schreibräume-Magazin, limitierte Schnipsel-Miniaturen für den Kunstartomat Wien.

    Bei Workshops in ihrem Atelier oder im Schreibraumschiff. Unter Olivenbäumen auf der Sommerakademie Zakynthos oder beim Journaling Barcamp in Hamburg. Beim Community-Schnipseln an inspirierenden Orten. 

    Ihr könnt Melanie auch auf Instagram folgen:

    📧info@schnipselartistin.com 

    Im Podcast erwähnt

    Kunstautomaten/ Kunstartomaten

    Infos zu Kunstautomaten in Deutschland und tatsächlich eine Karte (!) gibt es unter Kunstautomaten I Konzept.

    Infos zu dem Wiener Kunstartomaten findest du hier: Kunstartomat

    Lieblingsbuch 

    Gretchen Rubin: Life in Five Senses – How Exploring the Senses Got Me Out of My Head and Into the world 

    Doris Dörrie: Leben. Schreiben. Atmen.  

    Lieblings-Selbstcoaching-Schreibübung

    Das Universum des Gummiringerls (nach Evi Hammani-Freisleben): 
    Schnapp dir einen Gegenstand aus einer Kramuri-Lade, deinem Rucksack oder sonst einen banalen Alltagsgegenstand (z.B. Gummiringerl, Haargummi, Taschentuch, Schlüssel,…).  
    Schreib einen Steckbrief zu diesem Gegenstand in Clusterform. Z.B. wo wohnt der Gegenstand, wie alt ist er, welche Musik hört er gern, Lieblingsessen, Lieblingsfarbe,…. 
    Mach ein Freewriting zu einem Clustereintrag, der dir besonders ins Auge sticht. 

    Ich mag die Übung wegen des spannenden Perspektivwechsels, der sich daraus ergibt und sich oft neue Antworten auf Fragen auftun. 
     
    Variante dazu ganz nach dem Motto „Schau ma mal“: Ich stelle mir eine Frage und gehe damit spazieren. Dann achte ich auf Dinge, Geräusche, Gerüche…, die mir auffallen und nehme diese als Schreibimpuls.  


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  • Wie Sketchnotes und Bullet-Journaling bei AD(H)S unterstützen

    Wie Sketchnotes und Bullet-Journaling bei AD(H)S unterstützen

    Gast: Diana Soriat

    Diana Soriat ist Graphic Recorderin, Autorin mehrerer Bücher und in der Community bekannt als „Bullet Journal Queen“. In dieser Folge erzählt sie, warum ihr das Schreiben mit der Hand so wichtig ist, wie es Denken verlangsamt und Klarheit schafft – und weshalb sie ohne ihr Bullet Journal im Alltag zwischen Selbstständigkeit, vier Kindern und zahllosen Projekten kaum auskommen würde.

    Wir sprechen über die Grundlagen des Bullet Journalings, den Unterschied zu klassischem Journaling und darüber, warum es nicht um schön gestaltete Seiten geht, sondern um Funktion, Fokus und Entlastung. Diana zeigt, wie Aufgaben-Migration zur Selbstreflexion führt: Dinge, die ständig verschoben werden, verraten viel über Prioritäten und eigene Muster.

    Offen berichtet sie auch von ihrer ADHS-Diagnose, vom „Maskieren“ bei Mädchen und Frauen und davon, warum Neurodivergenz kein Defizit, sondern eine andere Art zu denken ist. Sie erklärt, wie Schreiben und Journaling für viele Betroffene zu einem „externen Gehirn“ werden können.

    Außerdem teilt sie ihre Erfahrungen mit Sketchnotes und warum die Kombination aus Zeichnen und Schreiben nicht nur Erwachsenen hilft, sondern auch Kindern – ob beim Lernen, Planen oder Reflektieren. Zum Schluss stellt sie ihre Lieblingsschreibübung vor: „Die Ernte“, eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Methode, die eigene Texte noch einmal mit frischem Blick zu lesen und daraus neue Einsichten zu gewinnen.

    Eine Folge für alle, die Schreiben und Zeichnen als Werkzeuge nutzen wollen – um Ordnung ins Chaos zu bringen, sich selbst besser zu verstehen und den Kopf wirklich frei zu bekommen.

    🎧 Jetzt reinhören!

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

    Diana Soriat

    Diana Meier-Soriat gründete 2015 „Sketchnotes by Diana“ und ist seitdem als Illustratorin und Trainerin für Visualisierung tätig. Sie gibt regelmäßig Workshops zu Sketchnotes, Bullet Journaling und visueller Präsentation – sowohl in Bremen als auch deutschlandweit in unterschiedlichsten Organisationen und Bildungseinrichtungen. Darüber hinaus arbeitet sie im Graphic Recording und erstellt Auftrags-Sketchnotes und Business-Illustrationen, die Präsentationen aufwerten oder komplexe Inhalte verständlich auf den Punkt bringen. 

    Mit ihrem Onlineshop „Sketch Stuff“ vertreibt sie ausgewähltes Kreativmaterial, darunter eigene Produktentwicklungen, und betreibt einen Blog, in dem sie ihre Leidenschaft für Sketchnotes, Journaling, Handlettering und hochwertiges Papier weitergibt. Mit all diesen Aktivitäten verbindet sie Kreativität, Inspiration und neue Formen des Arbeitens. 

    Geboren in Salzburg, lebt Diana heute mit ihren Kindern in Bremen. 

    Auf ihrer Webseite und im Blog erfahrt ihr alles rund um Sketchnotes und Bullet Journaling.

    Dianas Workshop Videos on demand:  

    www.Sketch-stuff.com 

    Ihr könnt Diana auch auf LinkedIn, Instagram und pinterest folgen:

    📧diana@sketchnotes-by-diana.com 

    Journaling Barcamp in Hamburg,
    21. und 22. Februar 2026

    Webseite: Programm 2026 – Journaling Barcamp Hamburg

    Instagram:

    Im Podcast erwähnt

    Lieblingsbuch 

    „Kummer aller Art“ – mein Buch zum verschenken – Mariana Leky 

    „Und alle so still“ – „Die Wut, die bleibt“ – Mareike Fallwickel

    Lieblings-Selbstcoaching-Schreibübung

    „Die Ernte“ 

    „Wenn ich das lese, merke ich…“

    Oder:Wenn ich das lese, stelle ich fest, …

    Oder: Wenn ich das lese, bin ich überrascht, dass …

    Das heißt, das was du gerade geschrieben hast, liest du dir noch mal durch, dann beginnst du den Satz mit, wenn ich das lese, merke ich, spüre ich oder so und schreibst dann noch mal los.“

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  • Schreiben um zu überleben

    Schreiben um zu überleben

    Gast: Stefanie Brodmann

    In dieser Folge von Tinte & Courage erzählt Stefanie Brodmann, wie Schreiben für sie zum Rettungsanker wurde. Die Ökonomin in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit spricht offen darüber, wie sie zwischen Auslandseinsätzen, Karriere und Familie in die Erschöpfung geriet – und wie das Schreiben ihr half, wieder zu sich selbst zu finden.

    Wir sprechen mit ihr darüber, wie Schreiben zu einem Werkzeug für Selbstfürsorge und Klarheit werden kann, was es bedeutet, aus Überlastung und Burnout herauszufinden, und wie viel Mut es braucht, sehr persönliche Texte zu veröffentlichen.

    Außerdem geht es um die Chancen und Hürden beim Memoir-Schreiben und um die wichtige Erkenntnis, dass niemand alles alleine schaffen muss, sondern dass Unterstützung und Kooperation uns weiterbringen.

    Stefanie macht deutlich, wie Schreiben dabei unterstützt, Gefühle einzuordnen, eigene Erfahrungen zu begreifen und neue Handlungsspielräume zu entdecken.

    Eine Folge, die zeigt, wie Schreiben im Alltag wirklich wirken kann – klar, ehrlich und nah an der Erfahrung.

    🎧 Jetzt reinhören!

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

    Stefanie Brodmann

    Dr. Stefanie Köttl-Brodmann arbeitet als Wirtschaftswissenschaftlerin bei einer internationalen Organisation in der Entwicklungszusammenarbeit.

    Als Schreibtrainerin unterstützt sie vor allem Frauen, die nach Inspiration suchen und sich von ihrem fordernden Alltag erschöpft fühlen. Sie zeigt ihnen, wie sie die transformative Kraft des Schreibens nutzen können, um ihre innere Stimme zu stärken und ihre Strahlkraft neu zu entfachen.

    In ihrem Buch „Frauen, die schreiben, blühen auf“ geht es genau darum: Um die Kraft des intuitiven, kreativen Schreibens als Weg zu sich selbst. Es ist ein Buch für Frauen, die viel gegeben, viel geleistet und sich dabei vielleicht selbst ein Stück verloren haben. Darin teilt sie 23 Schreibimpulse und persönliche Einblicke in ihren eigenen Wandlungsweg – von der erschöpften Karrierefrau und Mutter zurück zu einer Frau, die wieder fühlt, träumt, lebt. Schreiben wird dabei zum Werkzeug für Selbstfürsorge, Heilung und Selbstermächtigung. 

    Auf ihrer  Website  erfahrt ihr mehr über sie und ihre Writing Flow Circles. 

    Ihr könnt Stefanie gerne auf LinkedIn und Instagram folgen. 

    📧stefanie@thewritingflow.com 

    Im Podcast erwähnt

    Lieblingsbuch 

    Things I Don’t Want to Know von Deborah Levy (und auch die anderen beiden Memoir-Teile: Was das Leben kostet und Ein eigenes Haus

    Female Choice von Meike Stoverock 

    Lieblings-Selbstcoaching-Schreibübung

    Eine meiner liebsten Schreibübungen ist inspiriert von Natalie Goldberg: „Tell me about…“ – also: „Erzähl mir von…“ 

    Ich mag sie, weil sie so einfach ist – und doch so tief geht. Ich gebe eine Schreibinspiration vor, wie zum Beispiel „Erzähl mir von deinem Küchentisch“ oder „Erzähl mir von einem Moment, in dem du geschwiegen hast“. Und dann liebe ich es am allermeisten, mit anderen zu schreiben, in einer kleinen Gruppe, gerne bei mir am Esstisch. Wir schreiben ohne nachzudenken, schnell, einfach drauflos. 

    Oft beginnt es ganz harmlos – ein Ort, ein Moment – und plötzlich öffnet sich ein ganzes inneres Kapitel. Ich liebe diese Übung, weil sie uns auf sanfte Weise an unsere verborgenen Geschichten heranführt. Und weil sie so viel Vertrauen schenkt: in die eigenen Worte, in die eigene Stimme. 


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  • Schreiben war in meiner Familie selbstverständlich

    Schreiben war in meiner Familie selbstverständlich

    Gast: Julia Rumplmayr

    In dieser Episode von Tinte & Courage sprechen wir mit Julia Rumplmayr – Journalistin, Autorin, Schreibcoach und Mutter. Julia erzählt, warum Schreiben für sie weit mehr ist als Beruf: Es ist ihre Art zu denken, ihr Werkzeug für Klarheit und ein Stück gelebte Selbstfürsorge.

    Wir sprechen darüber, wie sie trotz vollem Alltag Raum fürs persönliche Schreiben findet, welche Rolle Listen und Momentaufnahmen dabei spielen und warum das „Ich“ auf dem Papier so wichtig ist. Julia gibt Einblicke in ihr Herzensprojekt – ihr erstes Kinder-Sachbuch „Linz für Kinder“ – und erzählt, wie gemeinsames Schreiben ihre Familie im Abschied von ihrem Vater begleitet hat.

    In dieser Folge erfährst du, wie Schreiben im Alltag ganz selbstverständlich seinen Platz finden kann mit kurzen Notizbuchminuten, variantenreichen Listen oder schriftlichen Momentaufnahmen. Außerdem erfährst du, weshalb gute Kinderbücher auch für Erwachsene prägende Literatur sein können – und warum Schreiben am besten funktioniert, wenn man es nicht alleine tut.

    🎧 Jetzt reinhören!

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

    Julia Rumplmayr

    Julia Rumplmayr ist Journalistin, Schreibcoach und Autorin. In ihren Journaling-Workshops geht es darum, Leichtigkeit im Alltag zu entwickeln und Freude am Schreiben (wieder) zu entdecken. Julia unterstützt Menschen dabei, die Kraft des Schreibens für sich zu entdecken und für private und berufliche Herausforderungen zu nützen. 

    Mit ihrer Erfahrung als Journalistin hilft sie in Schreibcoachings dabei, den roten Faden in Geschichten zu finden und Kompliziertes auf den Punkt zu bringen. 
    Als Anregung zum Journaling in der warmen Jahreszeit hat sie das „Sommertagebuch“ herausgebracht, jeden Dezember lädt sie im „Schreibadvent“ zum täglichen Schreiben zum Jahresende. 

    Im Oktober 2025 erscheint ihr erstes Sachbuch, „Linz für Kinder“, im Pustet Verlag. 

    Auf ihrer Webseite erfahrt ihr mehr über Julias Arbeit und könnt ihre Workshops und Bücher entdecken.

    Mehr Infos zum „Sommertagebuch“ unter sommertagebuch.at

    Ihr könnt Julia auch auf Instagram und Facebook folgen:

    📧mail@juliarumplmayr.at 

    Im Podcast erwähnt

    Lieblingsbuch 

    Erstes Lieblingsbuch:
    „Wir Kinder aus Bullerbü“ von Astrid Lindgren

    Bisher letztes Lieblingsbuch zum Thema Schreiben:
    Benedict Wells: „Die Geschichten in uns“ 

    Lieblings-Selbstcoaching-Schreibübung

    Regelmäßig im Alltag und auch im Job: Lange Listen zu den unterschiedlichsten Themen, Beispiel „Das war doch ich!“ 

    Und: Momentaufnahmen, um im Alltag auf Pause zu drücken und den Moment zu feiern.


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  • Insights from 40 years of journaling workshops

    Insights from 40 years of journaling workshops

    Guest: Kathleen Adams

    With Kathleen, we had one of the leading teachers in the field of journaling as our guest. It was a tremendous honor, and we thoroughly enjoyed the episode.

    Drawing on her extensive knowledge as a teacher and scientist of the practice of journaling, she will guide you in your journaling journey.

    We gained valuable insights that will have a lasting impact on the way we teach in our workshops.

    🎧 Listen now

    You can download the English transcript here.
    And the German transcript here.

    Kathleen Adams

    Kathleen Adams is a psychotherapist, educator and pioneering journal therapist based in Denver, Colorado, USA.

    The mission of her business, the Center for Journal Therapy, is to make the healing art and science of journal writing accessible to all who desire self-directed change.

    She enacts this mission through training educators, facilitators, coaches and therapists in the evidence-based theory and standards-based practice of expressive and therapeutic writing.

    Kay has authored 14 books on writing and healing, including the best-selling Journal to the Self; as editor/contributor, the collected work, Expressive Writing: Foundations of Practice; and, with Deborah Ross, Your Brain on Ink.

    After 40 years of pioneering work, Kay is now returning to her roots and facilitating ongoing journal writing groups, workshops and events on Zoom and throughout the US and Europe. 

    Her websites Journaltherapy and TWInstitute provide lots of information and free resources.

    Kay can be reached via Email:

    📧 kadamslpc@gmail.com

    Mentioned in the episode

    Favorite book/s

    If I were stranded on a desert island, I’d want Ira Progoff’s classic At a Journal Workshop. And several reams of paper and many, many pens.

    Eine deutsche Übersetzung von Ira Progoffs Buch scheint es nicht zu geben.

    My all-time favorite poetry book is Mary Oliver’s New and Collected Poems, Vol. 1. It was my first breathless encounter with some of her now-classics: “Wild Geese,” “The Journey,” “Peonies,” “The Summer Day.” Luscious!

    Deutsche Übersetzung Mary Oliver hier.

    Favorite writing prompt

    Two-in-one: My most reliable prompt is the question, “What’s going on?” wrapped in the sturdy, all-purpose 5-Minute Sprint. The question is useful when I’m overwhelmed, bored, anxious, happy, stuck, mad/sad/scared, or any number of other occasions. The 5-Minute Sprint is because I can always spare 5 minutes, and I know from long practice that the bottom line rises up to meet me when I know that’s all the time  I have. When I focus on what’s going on for 5 minutes, usually by minute 3 I’m on to solutions.

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    Erfahrungen aus 40 Jahren Journaling-Workshops

    Gast: Kathleen Adams

    Mit Kathleen hatten wir eine der führenden Lehrerinnen im Bereich Journaling zu Gast. Es war uns eine große Ehre, und wir haben die Episode sehr genossen.

    Dank ihres umfangreichen Wissens als Lehrerin und Forscherin in der Praxis des Journalings wird sie dich auf deiner eigenen Journaling-Reise begleiten. Wir haben wertvolle Einsichten gewonnen, die unsere Art zu lehren in Workshops nachhaltig beeinflussen werden.

    Hier kannst du das englische Transkript herunterladen.
    Und hier das deutsche Transkript.

    Kathleen Adams

    Kathleen Adams ist Psychotherapeutin, Pädagogin und eine wegweisende Journal-Therapeutin mit Sitz in Denver, Colorado, USA.

    Die Mission ihres Unternehmens, des Center for Journal Therapy, ist es, die heilende Kunst und Wissenschaft des Schreibens allen zugänglich zu machen, die sich selbstbestimmte Veränderung wünschen.

    Sie verwirklicht diese Mission, indem sie Pädagog:innen, Moderator:innen, Coaches und Therapeut:innen in der evidenzbasierten Theorie und der standardisierten Praxis des expressiven und therapeutischen Schreibens ausbildet.

    Kay hat 14 Bücher über Schreiben und Heilung veröffentlicht, darunter den Bestseller Journal to the Self; als Herausgeberin/Mitautorin das Sammelwerk Expressive Writing: Foundations of Practice; und gemeinsam mit Deborah Ross Your Brain on Ink.

    Nach 40 Jahren Pionierarbeit kehrt Kay nun zu ihren Wurzeln zurück und leitet fortlaufend Schreibgruppen, Workshops und Veranstaltungen auf Zoom sowie in den USA und Europa.

    Ihre Webseiten Journaltherapy und TWInstitute bieten viele Informationen und kostenlose Ressourcen.

    Kay ist per E-Mail erreichbar:
    📧 kadamslpc@gmail.com

    In der Episode erwähnt

    Lieblingsbuch/ -bücher
    Wenn ich auf einer einsamen Insel gestrandet wäre, würde ich Ira Progoffs Klassiker At a Journal Workshop dabei haben wollen. Und außerdem etliche Riesenschreibblöcke und viele, viele Stifte.

    Mein absolutes Lieblingsbuch mit Gedichten ist Mary Olivers New and Collected Poems, Vol. 1. Es war meine erste atemlose Begegnung mit einigen ihrer inzwischen klassischen Werke: „Wild Geese“, „The Journey“, „Peonies“, „The Summer Day“. Köstlich!

    Deutsche Übersetzung hier.

    Lieblings-Schreibimpuls
    Zwei-in-eins: Mein verlässlichster Impuls ist die Frage „Was ist gerade los?“ eingebettet in den soliden, universell einsetzbaren 5-Minuten-Sprint.

    Die Frage ist hilfreich, wenn ich überfordert, gelangweilt, ängstlich, glücklich, blockiert, wütend/traurig/verängstigt bin – oder in vielen anderen Situationen.

    Der 5-Minuten-Sprint deshalb, weil ich immer 5 Minuten entbehren kann. Und ich weiß aus langer Praxis, dass die Essenz dessen, was wirklich wichtig ist, nach oben steigt, wenn ich weiß, dass ich nur diese Zeit habe. Wenn ich mich 5 Minuten auf „Was ist gerade los?“ fokussiere, finde ich meist ab Minute 3 Lösungen.

  • Claudia Scheidemann & Michaela Muschitz

    Claudia Scheidemann & Michaela Muschitz

    In der letzten Folge der zweiten Staffel sind wir bei uns selbst zu Gast: Wir blicken auf unser erstes Jahr Tinte & Courage zurück: auf 24 Folgen voller unterschiedlicher Stimmen, persönlicher Einblicke und vielfältiger Schreibwege.

    Wir sprechen darüber, was uns überrascht und bewegt hat. Was uns weiter begleiten wird und wie sich unsere eigene Schreibpraxis und Zusammenarbeit verändert haben.

    Außerdem gibt es einen Ausblick auf die dritte Staffel nach der Winterpause und auf neue Projekte, in denen Schreiben auch im beruflichen Kontext eine größere Rolle spielen wird.

    Die Folge wird am 18. November 2025 erscheinen.

  • Charlotte Cordes & Noni Höfner

    Charlotte Cordes & Noni Höfner

    Dr. Noni Höfner und Dr. Charlotte Cordes zeigen, wie kraftvoll es ist, wenn Humor und Haltung zusammenkommen. In ihrem provokativen Ansatz geht es nicht darum, Menschen auszulachen, sondern sie mit Wärme und Witz wachzurütteln. Humor wird zum Schlüssel, um Schwere in Leichtigkeit zu verwandeln – ohne den Respekt zu verlieren.

    Sie machen Mut, das Leben nicht zu ernst zu nehmen und trotzdem ehrlich hinzuschauen. Denn Klarheit und Veränderung entstehen nicht aus Kontrolle, sondern aus Lebendigkeit, Vertrauen – und der Fähigkeit, über sich selbst zu lachen.

    Die Folge wird am 11. November 2025 erscheinen.

  • Silke Jäger

    Silke Jäger

    Silke Jäger ist freie Medizinjournalistin und Lektorin mit einem vielseitigen beruflichen Hintergrund – sie war Ergotherapeutin, Buchhändlerin, Verlagsrektorin und hat ein eigenes Romanmanuskript in Arbeit.

    Ihr besonderes Kennzeichen ist die Fähigkeit, sich tief in unterschiedliche Themen einzuarbeiten, stets evidenzbasiert zu recherchieren und dabei menschliche Wärme zu vermitteln.

    Im Podcast spricht sie über ihren beruflichen Weg, die Bedeutung von persönlichem Schreiben, Gesundheitsfragen von Frauen ab 50, die Rolle von Gemeinschaft und Zusammenarbeit sowie die psychologische Wirkung von Geschichten auf Motivation, Altern und Handlungsfähigkeit.

    Die Folge wird am 4. November 2025 erscheinen.

  • Alexander Greiner

    Alexander Greiner

    Alexander Greiner teilt in dieser Folge seine Erfahrungen mit Krebs, Lebenskrisen und dem ungewöhnlich kraftvollen Werkzeug „Schreiben“.

    Offen, ehrlich und ohne Beschönigungen erzählt er, wie er Ängste verarbeitet, Kontrolle zurückgewinnt und warum Schreiben für Männer oft ein unterschätzter Rettungsanker sein kann.

    Wer wissen will, wie man persönliche Krisen nutzt, um Klarheit und Stärke zu finden, sollte unbedingt reinhören.

    Die Folge wird am 28. Oktober 2025 erscheinen.

  • Petra Rechenberg-Winter

    Petra Rechenberg-Winter

    „Ein Satz am Morgen, ein Wort am Abend – und dazwischen viele kleine Lichtpunkte.“
    In der neuen Folge von Tinte und Courage spricht Petra Rechenberg-Winter darüber, wie Schreiben zu einem täglichen Anker werden kann.
    Sie zeigt, wie Worte Halt geben, Klarheit schaffen und uns helfen, dranzubleiben – auch dann, wenn das Leben unübersichtlich wird.

    Für alle, die schreiben, begleiten oder einfach neugierig sind, was passiert, wenn man sich selbst auf Papier begegnet.

    Die Folge wird am 21. Oktober 2025 erscheinen.