Konnte ich noch nie – werde ich niemals können

Oder: Wie Schreiben dann doch funktioniert

Zu Gast: Sabine Huber-Wynnyczenko

Die eigenen Stärken gut bennen können, Scham aus dem Deutschunterricht auflösen, Angst vorm Schreiben im 1:1-Coaching, Vorarlberger Dialekte und die EU-Transparenzrichtlinie Equal Pay, das alles passt wunderbar in eine lockere Podcast-Folge bei „Tinte & Courage“!

Sabine Huber-Wynnyczenko bringt so viele verschiedene Perspektiven und Erfahrungen mit, dass es eine große Freude war, sich mit ihr zu unterhalten. Was wieder einmal zeigt: Es kommt nicht darauf an, ob ein Thema an sich „spannend“ ist, sondern darauf, wie man darüber spricht. Und es ist sogar möglich, über das Gender-Pay-Gap und was man dagegen tun kann, mit viel ansteckender Begeisterung zu sprechen.

So gibt es aber, glaube ich, bei jedem irgendwo einen Bereich, wo man bisschen Verantwortung übernehmen kann und etwas beeinflussen kann und dann soll man dort wirken und dann wird sich schon hoffentlich etwas verändern.

Sabine Huber-Wynnyczenko

Ein roter Faden ist der Einsatz von Schreiben im beruflichen Kontext. Es geht beim Journaling schliesslich nicht immer um Verarbeitung von Krisen, sondern auch -ganz berufsalltäglich- ums bessere Fokussieren, Ideen sammeln oder Blockaden auflösen.

Das ist ja das Tolle beim Schreiben, es ist allumfassend. Ja, also es ist wirklich so: Von der Wiege bis zur Bahre hilft Schreiben.

Sabine Huber-Wynnyczenko

Und so schaffen wir es natürlich auch wieder, die Verbindung zurück zum Schreiben zu finden. Von der Courage wieder zurück zur Tinte also.

Dazu als Sahnehäubchen noch einige Schreibimpulse und natürlich: Bücher!

Ich würde sagen: eine typische Folge unseres Podcasts! Mit einem spannenden Gast reden, vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen und am Ende: Passt scho‘ ! 😉

🎧 Jetzt reinhören!

Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

Kurz-Vita

Sabine war vor ihrer Selbstständigkeit über mehrere Jahre in unterschiedlichen Managementpositionen tätig. Seit 2023 berät sie Unternehmen in der Gestaltung von Personalprozessen und begleitet als Coach, Trainerin und Supervisorin Menschen in Veränderungs- und Entwicklungssituationen hin zu mehr Orientierung und Klarheit im beruflichen und privaten Alltag. Sabine ist außerdem Lehrgangsleitung und Referentin an den HR-Lehrgängen des WIFI Vorarlberg und Lehrbeauftragte für wissenschaftliches Schreiben und Arbeiten für Studierende der FernUni Hagen.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist faire und nachvollziehbare Entgeltgestaltung. Sabine unterstützt Organisationen bei Themen wie Entgelttransparenz, Vergütung und Arbeitsbewertung. Zugleich begleitet sie Menschen dabei, ihre Kompetenzen und Leistungen klar zu benennen und in Gehalts- und Karrieregesprächen überzeugend zu vertreten. Dazu gehört, den eigenen Beitrag konkret zu belegen, passende Argumente vorzubereiten und die eigenen Fähigkeiten nicht kleiner zu machen, als sie sind.

Das große Repertoire des Creative Writings nutzt Sabine als praktische Methode, um Denk- und Gesprächsräume zu öffnen, komplexe Themen auf den Punkt zu bringen und Gedanken sichtbar zu machen. Sabine ist eine strukturierte Praktikerin. Ihr Anspruch ist es, nicht in der Theorie zu verbleiben, sondern vom Denken ins Tun zu kommen.

Mehr Infos zu ihrer Arbeit auf  www.sabinehuber.at und www.nextgrade.at und www.schreibzeiten.com
Sabine freut sich über Mails unter office@sabinehuber.at

Ihr könnt Sabine auch auf Instagram folgen und euch auf LinkedIn mit ihr vernetzen.

Im Podcast erwähnt

Guy Deutscher – „Through the language glass – Why the world looks different in other languages“

Peter Hoeg – „Smillas Gespür für Schnee“

Lieblingsbuch

Jostein Gaarder – „Sophies Welt“

Lieblingsschreibübung

Mit Satzanfängen durch ein Freewriting leiten:

  • Wenn ich würde, wie ich wollte, dann …..

3 Minuten schreiben

  • Mich hindert daran, dass ….

3 Minuten schreiben

  • Es gelingt mir trotzdem, weil ….

3 Minuten schreiben

  • Mein nächster Schritt ist also, …

3 Minuten schreiben

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