Kategorie: Podcastfolge Staffel 3

  • Finale der Staffel 3

    Finale der Staffel 3

    Zu Gast: Claudia Scheidemann & Michaela Muschitz

    Wir ziehen Resümee über Staffel 3. Was war das wieder für eine tolle Zeit! Und kaum zu glauben, dass schon wieder ein Vierteljahr seit Start der Staffel vorbei ist.

    Schaut mit uns zurück auf zwölf Folgen mit vielen Highlights, intensiven Inhalten und Geprächen, deren Wendungen auch uns immer wieder überrascht haben.

    Und ganz am Ende erzählen wir noch von unserem neuesten, bisher geheimen gemeinsamen Projekt! Seid gespannt1

    Wir verabschieden uns in die Sommerpause und sind im September zurück mit Staffel 4!

    🎧 Jetzt reinhören!

    Das Transkript der Folge kannst du hier herunterladen.

    Hier die Links zu allen Folgen der Staffel 3:

    So kannst du den Podcast und uns unterstützen

    Wenn wir weiter in die Zukunft träumen, sehen wir eine lebendige „Tinte & Courage“- Community von Schreibenden und anderen Kreativen vor uns. Menschen, die sich gegenseitig inspirieren und die Welt zu einem freundlicheren Ort machen.
    Wir sehen Workshops mit unseren Hörer:innen,
    regelmäßige Schreib- und Kreativitätsimpulse von uns für euch und vielleicht sogar persönliche Treffen in der „echten Welt“.
    Und wer weiß, was uns noch alles einfällt!

    Damit das Wirklichkeit werden kann,
    brauchen wir deine Unterstützung.

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

    Kurz-Vita

    Text 2

    Ihr könnt NN auch auf Instagram und youtube folgen und euch auf LinkedIn mit ihr vernetzen.

    Im Podcast erwähnt

    Lieblingsbücher

    Lieblingsschreibübung

    Alle Links sind freie Links und keine Affiliate-Links. Unterstützt eure lokale Buchhandlung oder bestellt über Autorenwelt Shop. (Dort bekommen Autor:innen einen höheren Anteil ausgezahlt.)

  • Schreiben zum Erkenntnisgewinn

    Schreiben zum Erkenntnisgewinn

    Zu Gast: Susanne Klug

    Schreiben schafft Wissen, Erkenntnis, Klarheit. Das ist Susanne Klugs Antwort auf die Frage, was persönliches Schreiben für sie bedeutet — und gleichzeitig die Grundüberzeugung, aus der heraus sie seit 2012 die Schreibwerkstatt für wissenschaftliches Schreiben an der Universität Stuttgart koordiniert. Dort begleitet sie Studierende und Promovierende dabei, wissenschaftliche Texte zu verfassen, die nicht nur formal stimmen, sondern wirklich sitzen. Und sie ist überzeugt: Auch als wissenschaftlich schreibende Person kann man sich nie vollständig von dem trennen, was man schreibt.

    Susanne erzählt, wie wichtig es ihr ist, gerade Studierenden aus Erstakademikerfamilien zu erklären, wie der „Backstage-Bereich“ des Schreibens aussieht: Die Entwürfe voller Reviewer-Kommentare, die Überarbeitungsschleifen, all das bleibt unsichtbar. Und jemand muss sagen: Das ist normal. Mach weiter.

    Wir unterhalten uns über die Unterschiede im Stellenwerts des Schreibens in den unterschiedlichen Fachrichtungen. Texterstellung wird im MINT-Bereich eher stifmütterlich behandelt und dann muss „plötzlich“ ein wissenschaftlicher Text her. Susanne betont, wie wichtig gerade in diesen Fächern die Begleitung von Anfang an ist. Dann können ihre Empfehlungen wie „Schreib von Anfang an alles mit!“ die eigentliche Schreibphase unterstützen, weil die Studierenden dann eben nicht bei „NULL“ starten.

    Außerdem sprechen wir darüber, wie die Motivation Ballettlehrerin werden zu wollen, Susanne dabei geholfen hat, ihre ungewöhnliche Abschlussarbeit „Klassischen Tanz als Chance für die Pädagogik“ motiviert zu Ende zu bringen.

    Da Susanne auch in der Plagiariatsprävention arbeitet, mussten wir natürlich auch über die Rolle von KI in der Texterstellung sprechen. Es war wirklich spannend, dort Einblicke aus der Praxis zu bekommen und zu erfahren, was konkret sie den Studierenden für den Gebrauch von KI im Schreiben empfiehlt.

    Den Abschluss dieser Folge machen Susannes Lieblingsschreibübung und ihre Gedanken zu Victor Frankls „Trotzdem ja zum Leben sagen“.

    🎧 Jetzt reinhören!

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

    Kurz-Vita

    Susanne Klug, M. A., ist Koordinatorin, Dozentin und Beraterin der Schreibwerkstatt der Universität Stuttgart. Ihre Themenschwerpunkte sind wissenschaftliches Formulieren, professionelle Kommunikation, Zeitmanagement, Plagiatsprävention, Schreibblockaden-Bekämpfung und schreibdidaktische Begleitforschung. Zudem arbeitet sie als Schreibtrainerin für Studierende und Promovierende an mehreren Universitäten und Hochschulen. Im Rahmen des Projektes ‚25 + X: wissenschaftlich denken und schreiben‘ wird sie von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre gefördert. 

    📧susanne.klug@sz.uni-stuttgart.de

    Im Podcast erwähnt

    Lieblingsbücher

    „Trotzdem Ja zum Leben sagen“ – Viktor Frankl 

    Ich sehe, dass ich darin eine geistige ‚Schwester‘ von Ilona Matusch bin.  

    Es gibt von mir auch eine kleine biographische Verbindung zu Frankl: Ich hatte das Glück, ihn bei der Tagung anlässlich seines 90. Geburtstags noch selbst in Wien auf der Bühne zu sehen. Mit der studentischen Theatergruppe des Lehrstuhls für Pädagogik der Universität Stuttgart haben wir sein Theaterstück Synchronisation in Birkenwald aufgeführt und ihm einen Videomitschnitt geschickt.  Wir bekamen einen persönlichen Brief, in dem er sich für die Aufführung bedankt hat. Eine Kopie davon mit seiner Unterschrift befindet sich heute immer noch in meinem wohl gehüteten persönlichen Besitz. 

    Lieblingsschreibübung

    Schlicht und wirkungsvoll:

    Klassisches Freewriting, mal elektronisch und mal mit Stift und Papier 
    Und – im Podcast erwähnt bei 48:02-
    „Freewriting zur Unzeit. Also ich schreibe immer gerne dann, wenn es irgendwie eigentlich noch gar keinen Sinn macht, weil ich dann besonders tiefenentspannt bin.“

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  • The story you need to tell

    The story you need to tell

    „We are story!“ – this is one of the many take-aways from this episode with Sandra Marinella. She gave us amazing insights in why we need to take to pen and paper and write or re-write our lifes‘ stories.

    Sandra is an author, writing teacher and speaker — and she knows from personal experience what it means when writing becomes a lifeline. In 2012 she received a cancer diagnosis. She bought a red journal and wrote her way through a year she calls „my year of cancer.“ That experience led her to leave her teaching position behind and dedicate herself entirely to personal writing — as a teacher, researcher and author of The Story You Need to Tell.

    Writing to know your story — and to shape it

    Sandra is convinced: when you write your own story, you can rise above it. You can see it for what it really is. And then you can choose how it continues. This is a position she draws directly from research, including the work of James Pennebaker. What Sandra finds most underrated in Pennebaker’s paradigm: it wasn’t the act of writing about hardship alone that helped people. It was those who could complete their story — who could dig into it, learn from it and grow — who benefited most. That insight is the heart of her approach.

    Right now Sandra is deeply engaged with positive writing — the question of how we consciously integrate the peak experiences of our lives into our story. Because we are, as Barbara Fredrickson’s research shows, far more naturally inclined toward negativity than toward noticing what’s good. Claudia experienced this firsthand: a single writing prompt about peak moments in Sandra’s writer’s circle reprogrammed her brain like a new search query — surfacing memories of positive experiences that had been invisible for years.

    Writing in the emergency room — and the hospital

    For five years Sandra taught at Mayo Clinic in Phoenix. The data collected was unambiguous: participants‘ moods went significantly up, stress went significantly down — and, what surprised Sandra herself, perceived pain dropped measurably too. Writing as a healing modality that works not just psychologically but physically.

    Michaela brought the topic into her own territory as a paramedic and rescue dog handler: people in emergency professions — firefighters, police officers, first responders — also need tools to process what they experience. Writing is one of them.

    When not to write

    One of the most unexpected moments in this episode: Sandra talks about when writing is the wrong choice. After a sudden death in her classroom, she told her students: we are not writing today. Because the brain needs time after trauma. That’s why Pennebaker coined the „flipout rule“ — writing about pain too intense or too soon means recreating it, not processing it. Silence is sometimes exactly the right thing.

    Being witnessed — sharing your story

    Writing for yourself alone is valuable. But Sandra is clear that having your story witnessed is something else entirely. A cancer patient in one of her groups put it this way: at the doctor’s I’m a statistic and a chemo treatment — on the page I’m a person and a story. Being heard without judgment, without correction, gives stories — and people — their dignity back.

    And why Johnny Cash makes an appearance in this episode? You’ll have to listen to find out.

    🎧 Listen now!

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    You can download the English transcript here.

    Vita

    Sandra Marinella is an award-winning author, writing teacher, and speaker known for her work in expressive writing and the healing power of sharing personal narratives.

    After facing cancer, she turned to writing to make sense of her experience and began teaching writing to heal. Her teaching inspired her book, The Story You Need to Tell, a widely acclaimed guide to using storytelling for healing and resilience. Today, she works with people around the world—including writers, patients, and healthcare professionals—guiding them to use their stories to build inner strength, find meaning, and support emotional well-being. 

    You find more information about her work here.

    You can follow and connect to Sandra on Instagram, facebook and LinkedIn:

    Mentioned in the podcast

    Favorite Book(s)

    Favorite writing prompt 🖋️

    I don’t have one “go-to” prompt. I like growing and changing my prompts based on what I am learning or who my audience is. Here is one prompt that I have used in the last week and one that I developed for your audience.

    1. Poet William Stafford says we have a thread we follow. It grounds us. Your thread never leaves you. What is your thread? Link to the poem: „The way it is“ by William Stafford – „There’s a thread you follow…“
    1. There are small acts of courage all around us. Write about one small act of courage you have witnessed. (I created this for your audience!)  

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    Wenn wir weiter in die Zukunft träumen, sehen wir eine lebendige „Tinte & Courage“- Community von Schreibenden und anderen Kreativen vor uns. Menschen, die sich gegenseitig inspirieren und die Welt zu einem freundlicheren Ort machen.
    Wir sehen Workshops mit unseren Hörer:innen,
    regelmäßige Schreib- und Kreativitätsimpulse von uns für euch und vielleicht sogar persönliche Treffen in der „echten Welt“.
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    Deutsche Zusammenfassung

    Sandra ist Autorin, Schreib-Lehrerin und Speaker — und sie weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn das Schreiben zum Lebensanker wird. 2012 bekam sie eine Krebsdiagnose. Sie kaufte sich ein rotes Journal und schrieb sich durch die Behandlung, durch vier Operationen, durch ein Jahr, das sie selbst „my year of cancer“ nennt. Aus dieser Erfahrung heraus ließ sie ihren Job an der Universität hinter sich und widmet sich seitdem vollständig dem persönlichen Schreiben — als Lehrerin, Forscherin und Autorin ihres Buches The Story You Need to Tell.

    Schreiben, um die eigene Geschichte zu kennen — und zu gestalten

    Sandra ist überzeugt: Wer die eigene Geschichte aufschreibt, kann über sie hinausschauen. Kann sehen, was wirklich ist. Und kann dann wählen, wie die Geschichte weitergehen soll. Das ist keine Metapher, sondern eine Haltung, die sie direkt aus der Forschung ableitet — unter anderem aus James Pennebakers Arbeit. Was Sandra an Pennebakers Paradigma besonders wichtig findet und für unterbewertet hält: Nicht das Schreiben über das Schwere allein half den Menschen. Es waren diejenigen, die ihre Geschichte zu Ende erzählen konnten — die aus ihr lernen und wachsen konnten — die den größten Nutzen zogen. Genau das ist der Kern ihres Ansatzes.

    Aktuell beschäftigt Sandra sich intensiv mit positivem Schreiben — also der Frage, wie wir auch die Hochpunkte unseres Lebens bewusst in unsere Geschichte integrieren. Weil wir, wie Barbara Fredrickson zeigt, von Natur aus viel stärker zur Negativität neigen als zur Wahrnehmung des Guten. Claudia hat das am eigenen Erleben erfahren: Ein einziger Schreibimpuls zu Sternstunden-Momenten in Sandras Writer’s Circle hat ihr Gehirn wie eine neue Suchanfrage umprogrammiert — und Erinnerungen an positive Momente zum Vorschein gebracht, die jahrelang unsichtbar geblieben waren.

    Schreiben in der Notaufnahme — und im Krankenhaus

    Fünf Jahre lang hat Sandra am Mayo Clinic in Phoenix unterrichtet. Die erhobenen Daten waren eindeutig: Die Stimmung der Teilnehmenden stieg deutlich, der Stresspegel sank, und — was Sandra selbst überraschte — auch das Schmerzerleben ging messbar zurück. Schreiben als Heilmodalität, die nicht nur psychologisch, sondern auch körperlich wirkt.

    Michaela hat das Thema aus ihrer Perspektive als Sanitäterin und Rettungshundeführerin erweitert: Auch Menschen in Einsatzberufen — Feuerwehrleute, Polizistinnen, Ersthelfer — brauchen Werkzeuge, um das Erlebte zu verarbeiten. Schreiben ist eines davon. Nicht als Schwäche, sondern als Kompetenz.

    Wann man besser nicht schreibt

    Einer der unerwartetsten Momente der Folge: Sandra spricht darüber, wann Schreiben falsch ist. Nach einem plötzlichen Todesfall in ihrer Klasse hat sie ihren Schülerinnen und Schülern gesagt: Wir schreiben heute nicht. Weil das Gehirn nach einem Trauma Zeit braucht. Deshalb hat Pennebaker die „Flipout Rule“ erfunden — zu viel oder zu früh über den Schmerz zu schreiben bedeutet, ihn neu zu erzeugen, nicht zu verarbeiten. Stille ist kein Versagen. Stille ist manchmal das Richtigste.

    Geteilt werden — das Zeuge-Sein

    Schreiben für sich allein ist wertvoll. Aber Sandra macht deutlich, dass das Geteiltwerden von Geschichten etwas Eigenes ist. Eine Krebspatientin aus einer ihrer Gruppen hat es so beschrieben: „Beim Arzt bin ich eine Akte und eine Chemo-Behandlung. Auf der Seite bin ich ein Mensch und eine Geschichte.“ Gehört werden — ohne Bewertung, ohne Korrektur — gibt Geschichten und Menschen ihre Würde zurück.

    Und warum Johnny Cash in diese Folge gehört? Das erfahrt ihr, wenn ihr reinhört.

    Das deutsche Transkript folgt noch am Mittwoch.
    Ich hatte nicht gesagt, welcher Mittwoch… 🙈
    Hier ist es jetzt.

    Bitte entschuldigt die Verspätung. 🧡

  • Skizzieren statt Grübeln

    Skizzieren statt Grübeln

    Zu Gast: Sandra Reithmayr

    Eine Brücke bauen zwischen der Welt des Schreibens und der Visualisierungswelt, das ist ein Anliegen von uns. Einfach, weil sich diese beiden Welten so ganz wunderbar ergänzen und bereichern. Diese Folge mit Sandra Reithmayr ist ein Baustein dieses Bauwerks.

    (Weitere Bausteine sind die Folgen mit Tanja Wehr und Holger-Nils Pohl.)

    Und schon Bilder im Kopf? – Genau darum geht es in dieser Folge: Wie Bilder, kleine Skizzen und auch komplexere Visualisierungen uns bei der Kommunikation, beim Lernen, beim Konfliktelösen und (gemeinsame) Ziele erreichen unterstützen können. Egal ob beruflich oder privat.

    Sandra zeigt uns, wie wir auf einfache Weise eine Sammlung ganz persönlicher Symbole und Icons entwickeln können, die uns das Leben an so vielen Stellen leichter machen kann.

    Eine Folge nicht nur für Trainer und Coaches, sonder für alle, die sich mehr Fokus und Klarheit ins Leben holen möchten.

    Und ‚Nein‘, du musst nicht zeichnen können, um von den vorgestellten Methoden zu profitieren. Eine „schlechte“ Zeichnung ist immer besser als gar keine! Und wie Sandra so richtig sagt: „Du sprichst ja auch, obwohl nicht nur Poesie aus deinem Mund kommt.“ Und das gilt auch für das Zeichnen. „Irgendwie“ ist gut genug.

    Außerdem erfährst du, wie du ganz einfach und nebenbei deinen Kreativitätsmuskel trainieren kannst.

    🎧 Jetzt reinhören!

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

    Kurz-Vita

    Sandra Reithmayr ist Visualisierungstrainerin, Coach und Unternehmerin. Sie unterstützt Trainer:innen, Coaches, Führungskräfte und Expert:innen dabei, ihre Inhalte so zu vermitteln, dass sie verstanden, erinnert und umgesetzt werden. Ihr Schwerpunkt liegt auf handgezeichneten Visuals – von Flipcharts über Sketchnotes bis hin zu digitalen Zeichnungen –, die Struktur schaffen, Denkprozesse anregen und Menschen emotional erreichen. 

    Dabei geht es ihr nicht um künstlerische Perfektion, sondern um Wirkung. Sandra zeigt, wie Visualisierung als echtes Arbeits- und Kommunikationsinstrument eingesetzt wird – im Seminarraum, im Workshop, im Coaching und im Online-Setting. Ihre Arbeit verbindet kreative Methoden mit fundiertem didaktischem und pädagogischem Know-how. 

    In Workshops, 1:1-Coachings und Online-Programmen nimmt sie ihren Kund:innen die Angst vor dem Stift und vermittelt: Visualisieren ist lernbar – auch ohne zeichnerische Vorerfahrung. Besonders wichtig ist ihr eine Atmosphäre, in der Ausprobieren, Klarheit und Leichtigkeit zusammenkommen. 

    Sandra arbeitet mit Einzelunternehmer:innen ebenso wie mit Unternehmen, Bildungsträgern und Organisationen. Geschätzt wird sie für ihre klare Struktur, ihren Humor und ihren Blick für das Wesentliche. 

    Ihr Leitsatz: Einfach, weil’s ankommt. 

    Mehr Infos zu ihrer Arbeit auf sandrareithmayr.de 
    Sandra freut sich über Mails unter mail@sandrareithmayr.de  

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    Im Podcast erwähnt

    Lieblingsbücher

    Lieblingsschreibübung

    Von Birgit Schreiber: Die Frage an mich selbst, nachdem ich etwas geschrieben habe – egal, ob Morgenseiten oder zu einer bestimmten Frage.

    Schreibprompt:

    Wenn ich das lese, spüre ich …, bin ich überrascht …, erkenne ich …, möchte ich … (Dies oder jenes tun) 

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  • Ganz gesund bleiben – ein Leben lang!?

    Ganz gesund bleiben – ein Leben lang!?

    Zu Gast: Ulrike Scheuermann

    Schreiben spielt in allen Büchern von Ulrike Scheuermann ein große Rolle. Immer wieder laden Schreibimpulse zum Reflektieren und „Schreibdenken“ ein. Wir sprechen in dieser Folge mit ihr über die große Themenbandbreite ihrer Bücher und wie wichtig die Verbindung der vier Dimensionen Körper, Psyche, Beziehungen und Erfüllung für ein erfülltes und gesundes, langes Leben sind.

    Ulrike Scheuermann ist Psychologin, Schreibtrainerin und Autorin. Sie zeigt mit Logosynthese® und Schreibdenken, wie die Kraft der Worte für ein gelingendes und gesundes Leben eingesetzt werden kann.

    🎧 Jetzt reinhören!

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen. (Transkript folgt.)

    Kurz-Vita

    Ulrike Scheuermann ist Diplom-Psychologin mit medizinischem Hintergrund, seit über 30 Jahren als Coach, Seminar- und Ausbildungsleiterin tätig und Autorin erfolgreicher Sachbücher zu Gesundheit, Beziehungen und Lebenssinn.

    In ihrer Arbeit verbindet sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit alltagstauglichen Impulsen für eine ganzheitliche Gesundheit von Körper, Psyche, Beziehungen und Sinn.

    Sie hat das Konzept „Schreibdenken“ entwickelt und nutzt es sowohl in ihrer psychologischen Arbeit als auch in ihrer Akademie für Schreiben, in der sie vor allem Sachbuchautor:innen beim klugen Konzipieren, inspirierten Schreiben und erfolgreichen Publizieren hilft.

    Ulrike Scheuermann – erfüllter Leben, gesünder sein.

    https://ulrike-scheuermann.de

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    Im Podcast erwähnt

    • MIT-Studie zur Beeinträchtigung der Hirnleistung durch Nutzung von KI. Hier mehr lesen.

    Ulrike Scheuermanns Bücher

    Lieblingsbücher

    Johann Hari: Abgelenkt: Wie uns die Konzentration abhandenkam und wie wir sie zurückgewinnen. Riva, 2022.

    Lieblingsschreibübung

    Fokussprint – 1 bis 5 Minuten

    u.a. in: Ulrike Scheuermann: Schreibdenken – Schreiben als Denk- und Lernwerkzeug nutzen und vermitteln

    Der Fokussprint eignet sich hervorragend als Denk- und  Lernwerkzeug, um im Flow zu schreiben, auch in Zeiten von KI selbst zu denken, geniale neue Ideen auf einem anderen Denkweg zu entwickeln, auf den Punkt zu kommen und konzentriert nachzudenken.

    • Lege Schreibmaterial bereit: Papier, Tablet, Computer etc.
    • Plane ein kleines Zeitfenster: 3, 5, 7 oder 10 Minuten.
    • Notiere eine Überschrift zu einem Thema, zu dem du dir einige neue Gedanken erschreiben möchtest.
    • Schreibe zu dieser Überschrift so schnell wie möglich und ohne innezuhalten. Der Stift steht nie still, die Finger auf der Tastatur sind ständig in Bewegung.
    • Bring deine Gedanken möglichst eins zu eins aufs Papier/den Bildschirm: Sätze, Satzfragmente, Stichwörter.
    • Denke daran, dass es sich hier um privates Schreiben handelt: Niemand sonst liest den Text.
    • Falls du bemerkst, dass du abschweifst, fokussiere dich wieder neu auf die Überschrift., den Fokus des „Fokussprints“.
    • Bei Gedankenleere notiere das gerade geschriebene Wort nochmals, ggf. mehrmals. Oder schreibe: „Was noch?“.
    • Auswertung: Lies deinen Text jetzt durch und markiere Wichtiges, Interessantes, Bedeutsames.
    • Kernsatz: Notiere unter dem Text das Wichtigste in einem kurzen, griffigen Kernsatz und markiere ihn, indem du ihn z.B. umrandest oder einfärbst.
    • Auf den Kernsatz kannst du später wieder zurückgreifen, zum Rekapitulieren etc.

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  • Schreiben ist mein zweiter Raum

    Schreiben ist mein zweiter Raum

    In dieser Folge sprechen wir mit Angela über das Schreiben. Sie sagt: „Schreiben ist mein zweiter Raum.“ Beim Schreiben kann sie ihre Gedanken anfassen. Manchmal versteht sie erst schreibend, was sie eigentlich denkt – und was sie braucht.

    Manche Gedanken kommen nur kurz bei ihr vorbei. Andere ziehen heimlich ein, ohne zu fragen. Ob Besuch oder Situationship, sie sagt: „Fühlt euch wie zu Hause, liebe Gedanken‑Gäste. Aber bitte respektiert die Gastgeberin.“

    „Ich schreibe, um meine Realität mit Möglichkeiten zu weiten – und Möglichkeiten den Raum zu geben, den sie verdienen. „

    Und wir reden über die vielen Un‑Möglichkeiten, die Frauen wie ihr – Menschen mit migrantischem Aussehen – im Alltag begegnen. Sie prägen Verhalten, Entscheidungen, Wege. Es sind Zumutungen – und zugleich der Boden, auf dem Stärken wachsen, die man sich nicht aussucht, aber trotzdem trägt.

    Eine Folge über Resilienz, Alltagsrassismus, empathische Führung und die Frage, was Organisationen eigentlich leisten könnten, wenn sie damit anfangen, gesellschaftlich Haltung einzunehmen.

    🎧 Jetzt reinhören!

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    Kurz-Vita

    Ich heiße Angela – /ˈandʒela/, mit weichem g. Nicht Angela. Namen sind keine Nebensache. 

    Ich bin in Deutschland geboren, mit deutscher Mutter und amerikanischem Vater. Studiert habe ich Kulturanthropologie, Europäische Ethnologie, Psychologie und Soziologie in Frankfurt. Mich haben nie nur Menschen interessiert, sondern das, was zwischen ihnen entsteht: Muster, Bewegungen, Atmosphären. Das Unsichtbare, das wirkt. 

    Schon während des Studiums bin ich bei Dow Jones gelandet, im Operations Management. Ich durfte dort einen Bereich aufbauen und Verantwortung für Prozesse im News‑Bereich und für das Wall Street Journal Deutschland übernehmen. Dort habe ich gelernt: Funktionierende Strukturen fallen selten auf – aber sie entscheiden alles. 

    Seit fast 13 Jahren arbeite ich bei der Unternehmensberatung Trainconsulting in Wien. Wieder Operations Management. Wieder Aufbau. Wieder Gestaltung. Heute bin ich Teil der Geschäftsleitung. Ich bringe Dinge auf den Boden, mache sie fassbar, ohne ihnen die Tiefe zu nehmen. 

    Ich bin Wahlwienerin. Aber ich habe lange für den Landeanflug gebraucht. 

    Ihr könnt NN auch auf Instagram folgen und auf LinkedIn mit ihr vernetzen.

    Angela ist auch per Mail erreichbar: a.uhl@trainconsulting.eu

    Mehr über sie und ihre Arbeit erfahrt ihr hier.

    Lieblingsschreibübung

    Morningpages: Jeden Morgen zwei DinA5-Seiten füllen mit dem, was gerade kommt.

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  • Vom nützlichen und liebevollen Umgang mit mir selbst

    Vom nützlichen und liebevollen Umgang mit mir selbst

    Zu Gast: Julia Kalenberg

    Wie kann ich mich schreibend unterstützen? – Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch diese Episode.

    Julia Kalenberg erzählt uns von den verschiedenen Notizbüchern aus ihrer Tagebuchtasche und wie sie jedes einzelne ganz konkret nutzt. Schon dieser Gesprächsmoment ist so voller Schreibanregungen und wertvoller Sichtweisen, dass wir behaupten: Da ist wirklich für jeden etwas dabei.

    Sie erklärt uns den besonderen Blickwinkel des lösungsfokussierten Coachings, bei dem das im Mittelpunkt steht, was schon gut funktioniert – und was gewünscht ist. Wobei Lösungsfokussierung eben nicht mit Problemphobie zu verwechseln ist.

    Wir erfahren, was das Besondere an Solution Walks ist, warum Gehen und Schreiben so gut zusammenpassen – und wie wichtig dabei ausreichend Zeit zum ungestörten Nachdenken ist.

    Julia hat ihre Schreibpraxis nicht nur in Coachings und Seminaren erprobt, sondern auch in einer der schwersten Lebensphasen praktiziert: Sie hat während der Sterbebegleitung ihres Vaters täglich Tagebuch geschrieben – manchmal mehrmals am Tag – und aus ihren Erfahrungen und weiteren Gesprächen ein Buch gemacht. „Und jetzt zeigst du uns, wie Sterben geht“ ist ein mutiges, berührendes Buch über Abschiednehmen, Gespräche, die wir (noch) nicht führen – und darüber, dass Sterben lernen auch Leben lernen bedeutet.

    Und was es mit magischem Papier, einem grünen Glitzerstift und Bohnen in Seminaren auf sich hat? Das verraten wir hier nicht. Das müsst ihr euch selbst anhören.

    🎧 Jetzt reinhören!

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

    Kurz-Vita

    Julia Kalenberg begleitet seit 1997 als selbstständige Unternehmerin Teams und Einzelpersonen in Entwicklungsprozessen. Sie bringt Menschen in Führungstrainings, Teamworkshops und Coachings (diese vor allem auf sogenannten Solution Walks, aber auch online) in Kontakt mit ihren Stärken. Dabei schafft sie einen Rahmen, in dem Teams und Einzelpersonen über ihre gewünschte Zukunft und bereits Funktionierendes sprechen und nützliche Veränderungen sowie kleine, stimmige Schritte erkennen können. Als Referentin ist sie unter anderem am Institut für KMU der Universität St. Gallen tätig. 2023 erschien ihr Buch «Und jetzt zeigst du uns, wie Sterben geht». Julia hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in Zimmerwald bei Bern. 

    Ihr könnt Julia Kalenberg auch auf Instagram folgen und auf LinkedIN mit ihr vernetzen:

    Und sie freut sich über Email an jk@juliakalenberg.ch 

    Im Podcast erwähnt

    Julias Buch

    Julia Kalenberg – „Und jetzt zeigst du uns wie Sterben geht“ – Sterben lernen, heißt leben lernen

    Lieblingsbücher

    Birgit Schreiber – „Wohlschreiben – 52 Impulse für ein Leben, das sich echt anfühlt“

    James Norbury – „Big Panda and little Dragon“ auf Deutsch „Großer Panda, kleiner Drachen“

    Lieblingsschreibübung

    Meine kleine gewünschte Zukunft. Mit dieser Übung (mit der ich zum Kartenset „50 inspirierende Ideen für Führungskräfte“, Elfie Czerny/Dominik Godat, Versus Verlag beitragen durfte) nutze ich die Kraft der Vorstellung. Ich sammle Energie und setze bewusst den Fokus für den Tag, indem ich mir morgens bereits vorstelle, worauf ich abends zufrieden zurückblicken möchte.  

    So könnte sich das anhören: 

    • Heute war ein guter Tag. Ich bin dankbar, wie ich … 
    • Ich bin stolz, dass ich  
    • …. 

    Die positive Wirkung meiner „kleinen gewünschten Zukunft“ kann ich steigern, indem ich zwischendurch immer wieder darauf schaue, was sich schon erfüllt hat…. 

    Oft ergänze ich die „kleine gewünschte Zukunft“ mit meinem „Bohnen-Experiment“ (schriftlich und grafisch dargestellt) in meinem Journal. In einem Kreis zeichne ich dazu kleine Umrisse von „Bohnenkernen“, die ich dann Schritt für Schritt in Regenbogenfarben ausmal, wenn mir etwas Kleines gelungen ist (z.B. ein Konzept fertiggestellt, Pause gemacht o.ä.). Diese Selbst-Coaching übung habe ich schriftlich und grafisch weiterentwickelt aus der Geschichte mit den Bohnen, in der man mittels Bohnenkernen, die die Hosentaschen wechseln, positive Erlebnisse am Tag bewusst erleben soll. 

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  • Die Kraft des Trotzdem

    Die Kraft des Trotzdem

    Es gibt diese Gespräche, aus denen man ein Wort mitnimmt, das plötzlich anders klingt als zuvor. Bei uns war es dieses Mal: trotzdem.

    Holger-Nils Pohl ist preisgekrönter Kommunikationsdesigner, Visual Strategist und Autor. Am 14. Mai 2025 hatte er beim Basketballspielen einen schweren Schlaganfall. Mit 45 Jahren, mitten in seiner Karriere. Was danach kam, erzählt er in dieser Folge mit einer Offenheit, die uns wirklich berührt hat.

    Er erzählt uns offen, wie Schreiben und Zeichnen ihm halfen, Sprache, Konzentration und Kreativität Schritt für Schritt zurückzugewinnen – mit täglich 5 bis 10 Minuten, maßgeschneiderten KI-Schreibprompts und eben einer gehörigen Portion Trotzdem.

    Wir sprechen darüber, wie diese kurzen Aktivitäten mehr bewirken können, als man glaubt. Und darüber, warum der Prozess immer wichtiger ist als das Ergebnis.

    Ein zweiter Faden im Gespräch: seine späte Autismus-Diagnose und sein Buch Falscher Planet – entstanden für seine Kinder, aber auch als Form der Selbsttherapie.

    Und dann landen wir bei den größeren Fragen: Warum haben wir Pausen so verlernt? Was macht es mit uns, dass wir kaum noch etwas mit den Händen tun? Und was braucht es wirklich, um weiterzumachen, wenn das Leben ganz anders läuft als geplant?

    Alles, was wir im Gespräch erwähnen, haben wir unten verlinkt. Auch seine Bücher und Buchempfehlungen haben wir für euch zusammengestellt.

    🎧 Jetzt reinhören!

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

    Kurz-Vita

    Holger Nils Pohl schafft Klarheit — durch Bilder, Geschichten und Werkzeuge, die sichtbar machen, worauf es ankommt. 

    Er ist preisgekrönter Kommunikationsdesigner, Visual Strategist, Autor und Trainer. Autist zu sein, prägt, wie er sieht, denkt und arbeitet. In über einem Dutzend Büchern hat er über Kreativität, Innovation, Autismus und emotionalen Ausdruck geschrieben — darunter Kollaborationen mit Tendayi Viki und Alex Osterwalder. Eins davon hat er komplett auf dem Handy getippt, während sein drittes Kind im Tragetuch schlief. 

    Jahrelang hat er an der Universität der Künste Berlin und der Hochschule Macromedia Köln gelehrt, weltweit Workshops und Keynotes gegeben, und Unternehmen beraten. Er hat ein preisgekröntes Business-Brettspiel mitentwickelt, eine Facilitation-App, und ein Wirtschaftscomic für Kinder. Als gelernter Tischler baut er gerne Möbel, wenn er mal nicht zeichnet oder schreibt. 

    2025 hatte er einen Schlaganfall. Das hat alles verändert — und nichts. Seitdem erforscht er, was Klarheit, Heilung und Kreativität bedeuten, wenn das eigene Gehirn sich verändert hat. Und er teilt diesen Weg offen — in seinem Newsletter „The Clarity Chronicle“ und überall dort, wo ehrliche Gespräche möglich sind. 

    Holger lebt mit seiner Frau und drei Kindern bei Köln. Dazu kommen drei Pferde, ein Hund, zwei Katzen und ein paar sehr eigensinnige Kaninchen. Wenn er nicht gerade als Katzenmöbel dient, steht er barfuß im Garten und wirft Körbe — oder schaut einfach nur in die Wolken. 

    Ihr könnt Holger Nils Pohl auch auf Instagram folgen oder auf LinkedIn mit ihm vernetzen.

    Auf seiner Website erfahrt ihr mehr über seine Arbeit.

    Seine Bücher findest du hier. 📚 Dort könnt ihr auch direkt bei ihm bestellen.

    Im Podcast erwähnt

    Neurografik:

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    Lieblingsbücher

    Kenya Hara – „White“

    Mark McGuiness – „Motivation“ und „Resilience“

    Steven Pressfield – „The War of Art“ und hier die deutsche Ausgabe.

    Lieblingsschreibübung

    Zeichnen und Malen ist mein Selbstcoaching. Dazu kommen auch Notizen, aber das visuelle kreieren steht dabei an erster Stelle. Ich stelle mir gerne eine Reflektionsfrage und fange dann an zu gestalten. Ohne Ziel oder Anspruch auf Schönheit. Gerne auch in Anlehnung an Neurographik, aber in vereinfachter Form. 

    Nils Holger erklärt das im Podcast noch genauer.

    Alle Links sind freie Links und keine Affiliate-Links. Unterstützt eure lokale Buchhandlung oder bestellt über Autorenwelt Shop. (Dort bekommen Autor:innen einen höheren Anteil ausgezahlt.)

  • Ich habe einen talentorientierten Mosaiklebenslauf

    Ich habe einen talentorientierten Mosaiklebenslauf

    Tanja Wehr ist eine von Ideen und Wissen sprühende Tausendsassa mit einer großen Neugier auf so ziemlich alles. Deshalb kommen in diesem Podcast vor: Gigantenkäfer, pink-gelbe Motten, die faszinierende Welt der Pilze, Einkaufszettel, Lego und Birdwatching. (Und noch das ein oder andere mehr…)

    Und natürlich sprechen wir über das Zeichnen. Von Tanjas buntem Lebenslauf mit rotem Faden, über den ersten Auftrag für Grafic Recording bis hin zu ihren Sketchnotes Büchern. Diese Folge ist besonders wichtig für alle, die von sich behaupten, sie könnten nicht zeichnen. Tanja zeigt uns ihre Strich-für-Strich-Anleitungen, die beweisen, dass wirklich jeder zeichnen kann.

    Begeistert erzählt sie vom Sketchnote-Barcamp und wie wichtig der Austausch in Communities ist. Im Zweifelsfall auch selbstgebauten!

    Lass dich -so wie wir- mitreissen von Tanjas Energie und Neugier.

    🎧 Jetzt reinhören!

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

    Diesmal gibt es auch das Video zur Folge:

    !!!! AKTION: Mit dem Gutscheincode Tinte&Courage könnt ihr bei der Buchung eures Tickets für das Sketchnotes Barcamp sparen. Das Sketchnotes Barcamp findet vom 12.-13.Juni 2026 in Göttingen statt. Mehr Infos und Ticketbuchung unter https://sketchnote-barcamp.de !!!!

    Kurz-Vita

    Tanja Wehr aus Göttingen ist seit fast 20 Jahren als Visualisiererin für Unternehmen und Organisationen tätig, nutzt Sketchnotes besonders gerne für Wissensvermittlung, ist Bestseller-Buchautorin und -illustratorin, Kunsthistorikerin, Trainerin, Barcamporganisatorin, Speakerin und vieles mehr.  

    Sie findet eigentlich alles interessant und sammelt daher Wissen über sehr, sehr viele Sachen, zum Entspannen baut sie zwischendurch Lego, ist unfähig gerade Linien zu ziehen, ist chaotisch im Kopf wie auf dem Schreibtisch und vielleicht gerade deswegen so begeistert von Journaling, sei es schreibend oder zeichnend.  

    Ihr könnt Tanja Wehr auch auf Instagram und linkedIn folgen:

    und sie freut sich über Mail:

    📧tanja@sketchnotelovers.de 

    Und dann gibt es noch ihre Websites:

    www.sketchnotelovers.de – Tanjas Seite mit allen Infos zu ihrer Arbeit: Workshops, Bücher usw.

    www.sketchnote-barcamp.de -Alles rund um das Sketchnote-Barcamp.

    www.die-kreative-wg.de – Noch in Arbeit. Kommt aber bald!

    www.besondere-buecher.de – Die Seite zur „Bibliothek der besonderen Bücher“, die sie im Podcast erwähnt. Noch in Arbeit. Kommt aber bald!

    Tanjas Bücher

    Einfach anklicken für mehr Infos.

    „Sketchnotes Starthilfe und hier die Verlagsseite dazu.

    mit Sandra Dirks Das große Flipchart-Vorlagenbuch“ und hier die Verlagsseite dazu.

    „Meine 40 besten Alphabete für Sketchnotes, Flipcharts & mehr“ und hier die Verlagsseite dazu.

    Im Podcast erwähnt

    Bikablo – Bildkatalog

    Robert ‚Bob‘ McKim – „Erfinder“ von Visual thinking und Design Thinking

    David Kelley, Stanford – creative essentials

    Mike Rodes – „Das Sketchnote-Handbuch“

    Lieblingsbücher

    „S. – Das Schiff des Theseus“ – experimenteller Roman von Doug Dorst nach einer Konzeption von J. J. Abrams.

    Edgar Allan Poe – „Unheimliche Geschichten, selektiert von Dostojewski“ illustriert von Kat Menschik

    Maja Göpel – „Werte – ein Kompass für die Zukunft“

    Wolf Lotter – „Digital erwachsen“„Echt“

    Rutger Brekmann – „Im Grunde gut“

    Lieblingsschreibübung

    Petit Four auf dem Papier – kleine und kleinste Zeichnungen, jeden Tag eine anfertigen.

    Wortlisten anlegen und jeden Tag nur ein Wort aus dieser Liste schreiben. Oder auch nur einen schönen Buchstaben.

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  • Wir sind mit einem freien Willen ausgestattet

    Wir sind mit einem freien Willen ausgestattet

    In dieser Folge unterhalten wir uns mit der Familientherapeutin und Gründerin des ersten Mentalen Fitnessstudios Manuela Motzel darüber, wie Schreiben Räume eröffnet, die wir noch gar nicht kannten, und wie es als geistige Kläranlage funktionieren kann.

    Manuela teilt eine Erkenntnis rund um ihr Dankbarkeitstagebuch, das sie seit über 20 Jahren führt – und warum Dankbarkeit für viele Menschen mit alten, belastenden Gefühlen verknüpft sein kann. Außerdem sprechen wir darüber, wie das bewusste Leben im Jahreskreis helfen kann, aus dem Gefühl des ewigen Gehetztseins herauszukommen.

    Der rote Faden des Gesprächs ist die bewusste Nutzung unseres freien Willens. Ob es darum geht, wie wir unser Jahr gestalten, wie wir mit Konsum umgehen oder wie wir uns ernähren – es geht darum, durch unsere Entscheidungen das eigene Leben bewusst so zu gestalten, dass es sich stimmig und richtig für uns anfühlt.

    🎧 Jetzt reinhören!

    Das Transkript der Sendung könnt ihr hier herunterladen.

    Kurz-Vita

    Manuela schreibt über sich selbst:
    Ich bin systemische Familientherapeutin, Hypnotherapeutin und Gründerin des ersten Mentalen Fitnessstudios. Seit über 17 Jahren begleite ich Menschen darin, innere Blockaden zu lösen, ihr inneres Kind zu heilen, ihr inneres Team zu stärken
    und ihren Platz einzunehmen. Ich selbst lebe die Haltung „be positiv“. Positiv sein ist keine spontaner Gedanke und kein Optimismus auf Knopfdruck, sonder eine Entscheidung, die geübt werden kann. Dafür habe ich die mentalen Muskeln entwickelt. Jeder einzelne unterstützt mich dabei, meine innere Haltung auszurichten: Klarheit statt Grübeln, Dankbarkeit statt Mangel,
    Eigenverantwortung statt Ohnmacht, Fantasie statt Angst, Liebe statt Härte.

    Diese Muskeln helfen, klare Intentionen zu setzen und Werte spürbar zumachen. Nicht nur im Denken, sondern im Fühlen, Handeln und entscheiden. Daraus ist vor zwei Jahren mein Mentales Fitnessstudio entstanden. Ich wollte einen Raum öffnen, um gemeinsam kontinuierlich dranzubleiben.

    Und ich bin seit 2000 glücklich verheiratet und Mutter eines wunderbaren Sohnes. Italien ist mein Herzensort. Dort finde ich Ruhe, Inspiration und gebe Seminare in den Marken.

    Wasser ist mein Element. Es schenkt mir bis heute die Freiheit, die ich liebe. Ich bin Gastgeberin aus Leidenschaft: Menschen zusammenbringen, Räume schaffen, in denen sie sich willkommen fühlen, ist mein Leben.

    Ihr könnt Manuela auch auf Instagram und LinkedIn folgen:

    Im Podcast erwähnt

    Erich Fried Gedicht – „Es ist was es ist“

    „Schnipperlebücher“ oder „Schnipselbücher“ sind Ausschneidebücher, die es in einer enoirmen Vielfalt gibt. Zum Ausschneiden und Geschichten illustrieren oder als Collagengrundmaterial. Einfach „Schnipselbücher“ und ein Wunschthema in die Suchmaschine eingeben und sich in der Vielfalt versenken! 🤩

    Manuelas eigene Impulskarten „56 Schlüsselmomente“ gibt es hier.

    Lieblingsbücher

    Robin Wall Kimmerer – „Die Großzügigkeit der Felsenbirne“ und „Geflochtenes Süßgras“

    Lieblings-Schreibübung

    Manuela schreibt: „Das Dankbarkeitstagebuch ist seit mehr als 20 Jahren für mich die effektivste, wirksamste und nachhaltigste Übung. Deshalb würde ich mich immer dafür entscheiden. Schreiben ist ansonsten in so vielen unterschiedlichen Facetten genial. Mit dazu gehört der Fokus des Tages mit einer Impulskarte und die geistige Kläranlage.“

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